Waterpraxis

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Herangehensweise

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© Jouko Lehmuskallio

Das Ziel eines guten ökologischen Zustandes sollte in allen europäischen Gewässern durch die praktische Umsetzung von Managementplänen für Flusseinzugsgebiete (RBMPs) bis zum Jahr 2015 erreicht werden. Es bestehen jedoch erhebliche Lücken und Hindernisse, die den auf allgemeiner Ebene ansetzenden RBMPs, Aktionsplänen auf lokaler Ebene und tatsächlichen Investitionen im Wege stehen.

Zielt man auf die Sanierung der gesamten Ostsee ab, besteht somit ein erheblicher Bedarf im Hinblick auf die Harmonisierung der wasserwirtschaftlichen Methoden in länderübergreifender Kooperation zwischen den verschiedenen Ostseeanrainerstaaten.

Zum einen mag an der einen oder anderen Stelle das Verständnis für die Bedeutung des Wasserressourcenschutzes und die hierzu zur Verfügung stehenden praktischen Mittel zu fehlen. Und zum anderen sind die in einigen Fällen vorgeschlagenen Maßnahmen weder kosten- noch ökoeffizient oder die auf allgemeiner Ebene geplanten Maßnahmen finden keine große Zustimmung auf lokaler Ebene. Darüber hinaus ist es schwierig, Finanzierungen für Investitionen zu erhalten.

Hinzu kommen zahlreiche neue Herausforderungen. Neue EU-Richtlinien zur Regelung der Wasserwirtschaft werden in Kraft treten – ein Umstand, der ein schnelles Handeln erfordert, um die Qualität und Nachhaltigkeit der Wasserressourcen langfristig zu sichern.
 

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